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Donnerstag, 10. April 2014

[Tutorial] Frühlings-Nail Art mit Reverse Stamping



Für die aktuell laufende Instagram-Challenge, an der ich teilnehme, lautete das Thema für gestern "Frühling". Ich wollte unbedingt ein Paar pastellige Farbtöne kombinieren und hatte Lust auf Reverse-Stamping. Dabei wird ein gestamptes Motiv ausgemalt. Da einige beim letzten mal auch nach einem Tutorial gefragt hatten, wollte ich euch heute zeigen, wie ich es gemacht habe :) Mein erstes Tutorial!

Die Stamping Plate ist Pueen 34 und die verwendeten Lacke lauten:
- Astor Laque Deluxe 102 Dawn Lilac
- Catrice Cucuba LE C05 Take It Mint
- Essence Kalinka Beauty LE 03 From Russia With Love
- Manhattan Only LE 2
- Sally Hansen 350 Gray by Gray
Der weiße Stamping-Lack ist der Stampy Lack von Essence.

  • Das Motiv wie gewohnt auf den Stempel übertragen und trocknen lassen.
  • Dann mit einem Zahnstocher, einem feinen Pinsel oder einem Dotting Tool das Motiv direkt auf dem Stamper ausmalen.
  • Keine Sorge, wenn etwas auf die gestampten Umrisse kommt, das sieht man später nicht!
  • Wenn alles fertig ausgemalt ist gut trocknen lassen und mit transparentem Lack großzügig überpinseln.
  • Durchtrocknen lassen, vorsichtig (!!) vom Stamper abziehen, fertig! Voilà, deine selbstgemachten Nagel-Decals :) 
Man kann sie nun aufbewahren (wie ich das in diesem Fall gemacht habe, da ich ja 10 Stück herstellen musste) oder direkt auf dem Nagel platzieren. Dabei gibt es zwei Methoden, die je nach dem als letzten Schritt verwendeten transparenten Lack besser oder schlechter klappen:
  1. Das fertige Decal auf einen noch feuchten Nagellack vorsichtig aufdrücken und mit Top Coat fixieren. Dabei kann die Position durch den feuchten Unterlack aber nicht mehr korrigiert werden. Diese Methode ist eher für trockene Decals, die bei unvorsichtiger Handhabung schon einmal brechen können.
  2. Das fertige Decal wird auf einen trockenen Nagel aufgetragen und mit Top Coat fixiert. Dabei lässt sich die Position einfach korrigieren. Diese Methode klappt gut bei dehnbaren Decals, die problemlos von alleine am Lack haften (ähnlich wie Sticker).
Überstehende Ränder einfach mit einem in Nagellackentferner getauchten feinen Pinsel (z.B. Concealer-Pinsel) oder einem Wattestäbchen entfernen. Natürlich kann das Decal auch vor dem Platzieren mit einer Schere zurechtgeschnitten werden.

Wie gesagt kommt es auf den transparenten Lack an, der im letzten Schritt auf dem Stamper verwendet wird. Manche trocknen sehr dehnbar, diese mag ich am liebsten (dazu nehme ich den Kiko Quick Dry Lack, der ist aber leider bald leer und ich habe keinen Kiko in der Nähe) und andere trocknen richtig hart durch, dabei kann es vorkommen, dass das Decal beim Ablösen bricht oder reißt. Bei letzterem Problem lässt sich das Problem umgehen, indem noch eine Schicht Überlack aufgetragen wird und dann gleich zeitig abgezogen wird, sprich wenn der Lack noch nicht vollständig getrocknet ist. Dann sind eigentlich alle Lacke noch ziemlich dehnbar.

Wenn ein guter transparenter Lack zur Verfügung steht, kann das Motiv auch auf eine Folie (z.B. Gefrierbeutel) gestampt werden und direkt dort ausgemalt werden. Alle Schritte bleiben dabei identisch. Der Vorteil ist, dass man so viele Decals bereits vorbereiten kann und der Stamper immer frei bleibt. Dabei ist es allerdings wichtig, dass ein guter, dehnbarer Überlack zur Verfügung steht, da sich die Decals von der Folie nicht so leicht lösen wie vom Stamper.

In meinem Beispiel habe ich für die ersten fünf Decals Methode 1. verwendet, da ich die Stamper für die nächste "Fuhre" freimachen musste. Die anderen fünf Nägel habe ich mit Methode 2. gemacht, also den transparenten Lack aufgetragen, und nach dem Abziehen direkt auf dem Nagel platziert, als der Lack noch dehnbar war. Ich habe die Motive nicht auf Folie gestampt, da ich einen hart-trocknenden Überlack verwendet habe (Manhattan Pro Shine Topcoat).

Ich hoffe, mein allererstes Tutorial hat euch gefallen und ich konnte es euch einigermaßen verständlich erklären! :) 



1 Kommentare:

  1. wow, das ist ja mal ne geile idee :-) muss ich unbedingt mal ausprobieren!

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