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Samstag, 7. Dezember 2013

[Produktest] DryKICK


Der Winter hat nun endlich Einzug gehalten - meine allerliebste Jahreszeit! Ursprünglich komme ich vom Land und verbinde mit Schnee einfach eine tolle Kindheit. Ich kann es kaum erwarten, bis endlich der erste Schnee liegen bleibt und ich morgens knirschend durch den Schnee stapfen kann. Aber was dann leider auch hin und wieder vorkommt, vor allem bei nicht ganz so hochwertig verarbeiteten Schuhen, sind nasse, kalte Füße, da die Schuhe Feuchtigkeit und Kälte durchgelassen haben. Oft kann ich zwischen den Vorlesungen mal für einige Stunden nach Hause und es gibt nichts Schlimmeres, als wieder in nasskalte Schuhe zu schlüpfen, oder?!
Manchmal werden sie auch die ganze Nacht nicht richtig trocken, und auf die Heizung stellen kann dem Material der Schuhe ziemlich schaden. 
Für alle, die dieses Problem kennen, gibt es jetzt ein neues Produkt, von dem ich bis vor kurzer Zeit auch noch gar nichts wusste: den elektrischen Schuhtrockner von DryKICK! Ich durfte ihn in den vergangenen Wochen für euch testen und möchte ihn heute vorstellen.

Der DryKICK Schuhtrockner im Überblick:
  • desinfiziert mit UV-Licht
  • trocknet und wärmt Schuhe und Handschuhe
  • reduziert die Übertragung von Krankheiten
  • mit Geruchskiller-Effekt: durch UV-Strahlen vernichtet der DryKick unangenehme Gerüche
  • ideal für Fußballschuhe, Skischuhe, Laufschuhe, Wanderschuhe, Regenstiefel, Jagdstiefel, Arbeitsschuhe, Snowboardboots, Kinderschuhe, usw.
  • ideal auch für Skihandschuhe, Arbeitshandschuhe, Reithandschuhe, Fäustlinge, Golfhandschuhe, usw.

Der Preis für ein Paar DryKICK Schuhtrockner beträgt 29,95 € und er ist bei Soxego erhältlich.

Beim ersten Auspacken fällt einem definitiv die abgefahrene Form der DryKICK Schuhtrockner ins Auge. Sie sehen aus wie zwei kleine Torpedos (ist das das richtige Wort? Ich bin nicht so bewandert) und wenn man den Stecker einsteckt, leuchten sie aus der oberen Seite auch noch ultraviolett!

Das Kabel des DryKICK teilt sich am ersten "Torpedo" und führt dann zum zweiten. Dabei sind alle Teile der Kabel lang genug, um auch problemlos in Stiefeln "versenkt" zu werden. Die Höhe der einzelnen Torpedos ist für meine Schuhe (Riesenlatschen in Größe 42) gerade richtig: beim Platzieren wirken sie wie kleine Schuhspanner und richten das Leder auf. Ich kann mir aber vorstellen, dass es bei kleineren Schuhgrößen vor allem in Frauenschuhen zu Problemen kommen kann, da der DryKICK dann eventuell nicht weit genug in den Schuh geschoben werden kann. Durch die gleichmäßige Wärmeverteilung wurden bei mir aber auch die Zehen erreicht, obwohl der DryKICK eher im Mittelfußbereich angebracht war.

Der DryKICK erwärmt sich auf eine sehr angenehme Temperatur und wird absolut nicht heiß. Das ist sehr schonend zum Material und sorgt trotzdem für ein unvergleichlich wohliges Gefühl, wenn man in die frisch gewärmten Schuhe schlüpft. Mein Freund hat davon schon am ersten Abend des Gebrauchs geschwärmt! Ich kann mir sehr gut vorstellen, im bitterkalten Winter den DryKICK morgens vor dem Verlassen des Hauses für einige Minuten einzuschalten, um die Schuhe etwas anzuwärmen.

Den ersten Testdurchlauf hatte der DryKICK mit den Sneakern meines Freundes, da dieser für knapp zwei Wochen bei mir in Deutschland war und seine Schuhe es wirklich nötig hatten. Nach unserem Wochenende in Wien zog er sich im Zug die Schuhe aus und ich musste ihn nach nicht einmal zehn Sekunden bitten, sie wieder anzuziehen. Sneaker sind einfach ein echtes Paradies für schlechte Gerüche!
Aus diesem Grund haben wir den DryKICK für ca. zwei Tage in nur einem seiner Schuhe platziert, um einen perfekten Vergleich zu haben. Mithilfe des UV-Lichts sollen die Gerüche vernichtet werden - davon konnten wir uns nach zwei Tagen leider noch nicht überzeugen. Ja, stellt euch ruhig vor, wie wir beide an den Schuhen geschnüffelt haben, um sie zu vergleichen... Sehr amüsant ;)
Daraufhin haben wir die DryKICK-Torpedos in beiden Schuhen verteilt und jeden Abend über Nacht dort wirken lassen. So richtig einen Unterschied konnten wir auch nach vier Tagen nicht feststellen, aber die Schuhe meines Freunds sind auch schon wirklich alt, und vielleicht braucht man bei solch festsitzenden Gerüchen einfach länger. Da mein Freund aber in Italien wohnt, konnten wir das dann nicht weiter austesten und ich besitze leider auch keine müffelnden Sneaker. Ich bin mir sicher, dass bei neueren Schuhen eine Verwendung den Gerüchen vorbeugen kann und keine Langzeitanwendung wie bei unserem Fall nötig sein wird.

Und da ich ja keine Sneaker habe... wie habe ich die DryKICKs denn angewendet?
Wenn ich nach einem langen Tag von der Uni komme werden sofort die Schuhspanner in die Schuhe gesteckt, da ich mittlerweile, wo ich eher dazu tendiere mein Geld in hochwertige Schuhe zu stecken statt mich über schlechte Qualität zu ärgern, mehr Wert auf die Pflege und Instandhaltung meiner Schuhe lege.
Wenn ich dann mal doch nach kurzer zeit wieder aus dem Haus musste ist mir schon öfter aufgefallen, dass meine Kunststoff Schuhspanner beschlagen waren: die Feuchtigkeit in meinen Stiefeln nach einem ganz normalen Tag ohne Regen hatte ich bisher deutlich unterschätzt. Der DryKICK schafft hier in kürzester Zeit Abhilfe und unterstütz mich seither bei der Pflege meiner Schuhe.

Sein ganzes Können konnten die Torpedos dann aber bei meiner Schuhrettungsaktion zeigen: beim verzweiftelten Versuch, einen hartnäckigen Fleck aus meinen bei eBay ersteigerten Nubukleder-Stiefeletten zu entfernen (nicht auf dem Foto), sah ich keine andere Lösung mehr, als dem Schuh ein Wasserbad zu verpassen um den Fleck anzulösen. Das Leder war natürlich sehr durchlässig und nach 10 Minuten stand auch schon das Wasser im ganzen Schuh! Nach der Reinigung habe ich die Stiefelette auf den Balkon verfrachtet und am nächsten Morgen - war der Schuh immer noch klatschnass. War ja klar, ist ja auch schon Winter! Ich hatte echt total vergessen, dass ich ja jetzt diesen Schuhtrockner mein Eigen nenne. Keine 12 Stunden, ich war den Tag über in der Uni und kann keine genaue Zeit nennen, war der Schuh dann trocken. Wow! Ich glaube nicht, dass es eine schnellere und schonendere Methode gibt, triefende Schuhe durchzutrocknen! Und der Fleck ist übrigens mittlerweile Geschichte ;)

Der DryKICK hat sich bei mir also in unterschiedlichsten Bereichen bewährt und ich möchte ihn nicht mehr missen. Wer mit feuchten oder gar nassen Schuhen zu kämpfen hat, der liegt beim DryKICK Schuhtrockner goldrichtig. Ich habe zwar keine Kinder, doch ich kann mir vorstellen, dass vor allem Eltern sehr dankbar für solch eine Hilfe sein werden. Die desinfizierende Wirkung werden wir beim nächsten Deutschlandbesuch meines Freundes nochmals ordentlich herausfordern. Für mich gibt es zusammenfassend eine glatte Kaufempfehlung für alle, die sich in einem Teil meines Berichtes wiedererkannt haben. Der DryKICK ist bei Soxego hier erhältlich.



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