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Dienstag, 24. September 2013

[Produkttest] George Gina & Lucy Bitter Sweet Eau de Parfum


Konsumgöttinnen.de hatte kürzlich zu einem großen Vorab-Produkttest der neuen Parfüms von George Gina & Lucy aufgerufen. Aufgrund der Beschreibung hatte ich mich für "Bitter Sweet" entschieden:

Share your fantasy! – BITTER SWEET 
Pure Provokation in sündigem Schwarz: dunkel, phantasievoll, raffiniert-feminin. BITTER SWEET erregt mit würzigem schwarzem Pfeffer die Sinne, fesselt mit sexy Wildleder, betört mit dem femininen Flair von weißem Jasmin und verführt mit aphrodisierender Vanille.  Sündiges hochglänzendes Schwarz kennzeichnet den Flakon und beschwört eine verwegene Stimmung herauf. Einladend frech blitzt eine kleine Troddel am abnehmbaren Karabiner und regt spielerisch die Fantasie an. Provokation pur!

Schon beim Lesen bekommt man Lust, mal daran zu schnuppern, oder? :)

Auffallend ist schon die Verpackung des Parfüms: ich mag ja grundsätzlich keine Mogelpackungen und hier handelt es sich ganz klar um eine solche. Ein schier riesiger, schwarz-lilafarbener Karton mit Schlangenprint hüllt den kleinen 50 ml Flakon ein. Verschlossen mit einem schwarzen Satin-Band und Karabiner-Sticker wirkt er jedoch ausgesprochen edel, zum Verschenken ist er garantiert ein Hingucker. Er wird nach oben hin aufgeklappt und mittig thront der schwere, pechschwarze Flakon mit lila Aufschrift. Seine Form greift den berühmten Karabiner auf und auch am Deckel ist ein abnehmbarer kleiner Karabiner befestigt. Das finde ich interessant, denn sonst sind kleine Anhänger o.ä. meist am Flakon befestigt und nicht am Deckel! Dort wird übrigens wieder der Schlangenprint des Kartons in Form eines samtigen Zierbands aufgegriffen; oben sind die drei Löwen eingeprägt. Der Sprühkopf an sich ist - entgegen aller Erwartungen - silber, und mal nicht schwarz ;)

Und nun zum Duft! Der ist ja nunmal das wichtigste, oder? :)

Kopfnote: Engelwurz Samen, schwarzer Pfeffer, Bergamotte
Basisnote: schwarze Vanille, Tonkabohne, Opoponax Harz
Herznote: schwarzes Wildleder, Jasmin, Heliotrop

Zu aller erst dachte ich nur: "Oh Gott, so wuchtig!". Ja, die Bergamotte ist in den ersten paar Minuten wirklich sehr aufdringlich. Nach einigen Minuten lässt sie Intensität aber nach und dann kann man den vielschichtigen, süßen Duft entdecken. Ich bin echt keine Expertein in den verschiedenen Duftkomponenten und ob da jetzt Wildleder oder Pfeffer dabei sind kann ich nicht bestätigen ;) Doch der Duft ist sehr schwer und süß, hat aber dabei eine spritzige Zitrusnote. Gut finde ich auch, dass auch nach einiger Zeit noch in der Herznote alles angenehm duftet. Viele Parfüms verfliegen relativ schnell und hinterlassen dann in der Herznote einen seltsamen Duft. Für mich ist "Bitter Sweet" auf jeden Fall ein betörender Duft für den Abend, oder in der kälteren Jahreszeit gerne auch tagsüber.

Durch die krasse Intensität reicht mir definitiv ein einziger Sprühstoß - was ich nämlich gar nicht mag, ist wenn Mädels eine Parfümwolke um sich herumtragen und die ganze U-Bahn einnebeln. Für mich ist ein Parfüm schon etwas Intimeres, etwas, das ein lieber Mann erschnuppern darf, wenn er mir näher kommt, oder meine Freundin wenn wir uns herzlich begrüßen. Man muss sich ja nicht im zwei Meter Radius den fremden Leuten aufdrängen oder gar dem ganzen Büro deutlich machen, dass man jetzt da ist ;)

Wer, wie ich, süßliche, feminine und verführerische Düfte mag, sollte beim nächsten Parfümerienbesuch auf jeden Fall mal Probe schnuppern. 50 ml Eau de Parfüm kosten ca. 50,- € und sind damit in der (für mich) mittleren Preisklasse angesiedelt. Durch die hohe Qualität absolut gerechtfertigt!



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